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Baumassnahmen Juni / Juli 2026, die dritte Reise zum Phuktalkloster

  • 26. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Aug.


Am 22.Juni 2026 reiste die Schweizer Crew nach Ladakh, um die geplanten Steinschlagmassnahmen beim Kloster Phuktal vor Ort  zu koordinieren und im Steilhang abzustecken.


Die Crew bestand aus den Vorstandsmitgliedern Dechen Kaning und Röne Rüegg, und dem Bauingenieur Hans-Matthias Liechti.  Vor Ort fungierte Lama Tsewang als Koordinator.
Die Crew bestand aus den Vorstandsmitgliedern Dechen Kaning und Röne Rüegg, und dem Bauingenieur Hans-Matthias Liechti. Vor Ort fungierte Lama Tsewang als Koordinator.

Bereits im April hatten Hans Matthias und Röne die Materialbedarfslisten sorgfältig zusammengestellt. Gemeinsam mit Lama Tsewang koordinierte Dechen die Bestellung und den Transport des benötigten Baumaterials bis zum Kloster.



Als die drei Projektmitglieder am 22. Juni in Phuktal eintrafen, konnte Hans Matthias ohne Verzögerung mit den Arbeiten beginnen. Zunächst führte er eine Gefahrenanalyse sowie die Vermessung des Steinschlaggebiets durch. Anschliessend bereitete er gemeinsam mit den nepalesischen Bauarbeitern die notwendigen Schutzmassnahmen vor, erklärte die bautechnischen Sicherheitsvorkehrungen und instruierte das Team in der fachgerechten Ausführung der Arbeiten.



Anschliessend begannen die Arbeiten im Steilhang mit Hilfe von fünf Nepalesen und  den zuständigen Mönchs-Bauleitern.


Zuerst wurden die zehn Gabionen vor Ort zusammengesetzt.


Danach stellte man die Gabionen auf die bestehenden Schutzmauer auf und füllte sie mit Steinen auf.




Im Steilhang wurden für die geplanten Schutzzäune mit Stecken die Lage abgesteckt und vermessen.



Alle geplanten Massnahmen wurden ausführlich dokumentiert und dem Bauleiter vor Ort und anhand von Plänen genau erklärt.



Ebenfalls besorgten wir zusätzliches Werkzeug, um die Arbeiten für die Nepalesen zu erleichtern.


Nach unserer Abreise setzten die Bauarbeiter die Arbeiten selbstständig und mit grosser Sorgfalt fort. Dank der fundierten Schulung und der Anleitung durch Hans Matthias werden die Schutzmassnahmen fachgerecht umgesetzt. Die bisherigen Ergebnisse zeigen eindrücklich das grosse Engagement des Teams und die hohe Qualität seiner Arbeit.



Wir sind positiv überrascht, wie fortgeschritten die Arbeiten bereits sind.


Gefährliche Arbeit im Steilhang
Gefährliche Arbeit im Steilhang

Wir sind zuversichtlich , dass die Massnahmen oberhalb des Klosters in diesem Sommer abgeschlossen werden und dadurch die Steinschlagsicherheit sehr deutlich erhöht wird.


Die Materialkosten sowie die Löhne für rund sieben Bauarbeiter während der ersten drei Monate konnten dank der grosszügigen Unterstützung unseres Vereins bereits finanziert werden. Ein Bauarbeiter erhält einen Tageslohn von INR 700 (rund CHF 7), der Bauleiter INR 1’000 pro Tag (rund CHF 10), jeweils zuzüglich Verpflegung. Die Unterkunft für das gesamte Bauteam wird vom Phuktal-Kloster kostenlos zur Verfügung gestellt.


Jede Spende trägt direkt dazu bei, die lebenswichtigen Schutzmassnahmen weiterzuführen und das Phuktal-Kloster vor zukünftigen Steinschlagereignissen zu schützen.

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie nicht nur beim Aufbau eines Schutzsystems, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt eines einzigartigen spirituellen und kulturellen Erbes im Himalaya.









 
 
 

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